Gesichtsfalten

Tschüss, Falten!

Von Luisa Gerber · 2019

Jeder von uns möchte lang leben – und dabei möglichst seine jugendliche Schönheit behalten. Doch leider macht uns bei dem Wunsch nach makelloser Haut bis ins hohe Alter deren natürliche Alterung einen Strich durch die Rechnung. Wodurch entstehen eigentlich Falten und welche Wirkstoffe helfen, die Spuren der Zeit zu verwischen?

Eine junge Frau cremt sich ihr Gesicht ein, damit die Faltenbildung reduziert wird.
Frauen benutzen schon ab jungen Jahren gerne Anti-Falten-Creme. Foto: iStock / Iuliia Zavalishina

Der Markt für Anti-Aging-Produkte boomt. Frauen aller Altersklassen nutzen Cremes, Lotions und Co., um den ungeliebten Alterserscheinungen der Haut den Kampf anzusagen. Das beweist die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2019, wonach 7,18 Millionen Frauen in Deutschland bereits ab 14 Jahren regelmäßig Antifaltencreme verwenden. Die Nachfrage ist riesig, dementsprechend groß das Angebot in Drogerien und Fachgeschäften. Nicht nur das: Ständig kommen neue Anti-Aging-Trends auf den Markt mit den unterschiedlichsten Wirkstoffen: von Cremes mit Schneckenschleim über Schönheit zum Trinken bis hin zu Masken aus Champagner-Creme. Doch zurück auf Anfang: Warum und wie altert unsere Haut überhaupt? 

Verlust an Feuchtigkeit 

Die Haut besteht aus drei Hautschichten, die sich im Verlauf unseres Lebens verändern. Enthaltene Kollagenfasern und elastische Fasern nehmen ab. Dies führt dazu, dass die Haut vermindert Feuchtigkeit aufnimmt und schrumpft. Da auch die Blutgefäße weniger und die Fettschicht dünner werden, wird die Haut infolgedessen trocken, faltig und dünn. Jung aussehende Haut hat übrigens nachweislich mit einem gesunden Lebensstil zu tun: etwa eine ausgewogene Ernährung, der Verzicht aufs Rauchen und auf lange Sonnenbäder. Zudem kann und darf man zusätzlich „nachhelfen“ mit einem der vielen erfolgsversprechenden Anti-Aging-Produkte. Doch welche Wirkstoffe helfen tatsächlich?

Bei Gesichtsfalten Kollagenproduktion ankurbeln

Einst versprachen Hersteller mit ihren Produkten ein Ersetzen von zerstörten Kollagenen. Dass dies ein Irrglaube ist, weiß man inzwischen. Neue Anti-Aging-Produkte dagegen sollen vor allem die Kollagenproduktion ankurbeln. Zum Beispiel mit Retinol. Der Wirkstoff ist mit Vitamin C der besterforschte Wirkstoff bei der äußerlichen Behandlung von Falten. Es regt die Kollagenbildung an und glättet die oberste Hautschicht. Zu hochkonzentriert kann Retinol die Haut jedoch reizen und lichtempfindlich machen. Hochkonzentrierte Vitamin C Seren versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und regen ebenfalls die Kollagenbildung an. Peptide erweisen sich jüngeren Studien zufolge als ebenso wirkungsvoll wie Retinol und sind für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet. Die körpereigenen Eiweißbausteine beeinflussen den natürlichen Regenerationsprozess der Haut. Immer beliebter werden auch Nahrungsergänzungsmittel wie Kollagen-Shots als Anti-Aging-Produkte, jedoch ist deren Wirksamkeit bis heute nicht wissenschaftlich belegt.

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