Naturkosmetik

Trendwirkstoff CBD

Von Mark Krüger · 2021

Wer einen Blick in die mit Hautpflegeprodukten gefüllten Regale in Drogerien und Co. wirft, dem springen aktuell immer öfter drei Buchstaben entgegen: CBD. Was steckt hinter dem Hype um das Cannabisextrakt? Macht es beim Eincremen high? Und welche Wirkung hat CBD auf die Haut?

CBD Öl und Hanfblätter
CBD-Öl wird aus europäischen Nutzhanfsorten gewonnen. Foto: iStock / lovelyday12

Cannabidiol, kurz CBD, ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder, scheint das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnene Elixier doch ein wahrer Alleskönner zu sein: So soll es, etwa als Öl verabreicht, unter anderem Schmerzen lindern, bei Schlafproblemen helfen und Übelkeit beseitigen. Auch viele Anwender mit Hautkrankheiten und -problemen, wie Schuppenflechte oder Akne, schwören auf die – in diesen Fällen immunregulierende und antientzündliche – Wirkung. Da die Inhaltsstoffe auch über die Haut aufgenommen werden können, ist der Hype um das Cannabidiol längst bei Kosmetikunternehmen und Start-ups der Branche angekommen. Sie fügen die natürliche Ingredienz Produkten hinzu, mit dem Ziel, bei den Anwendern die Regeneration der Haut zu fördern, Trockenheit und Juckreiz zu reduzieren sowie zur Wiederherstellung der natürlichen Hautbarriere beizutragen.

Interesse wächst

Quelle: EARSandEYES GmbH, 2019

Immer mehr Konsumenten sind dem legalen Wirkstoff aus der Natur gegenüber aufgeschlossen: In einer von der EARSandEYES GmbH im Jahr 2019 durchgeführten Online-Umfrage zur Nutzungsbereitschaft von CBD, können sich 75 Prozent der befragten 30- bis 49-Jährigen vorstellen, es zu nutzen oder haben es bereits angewendet. Auf der anderen Seite kann mehr als die Hälfte der Befragten mit dem Begriff CBD nichts anfangen. Zeit für Aufklärung: Gewonnen wird CBD durch einen aufwändigen Extraktionsprozess aus europäischen Nutzhanfsorten.
Aber: Es verursacht im Gegensatz zum psychoaktiven Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) keinen Rausch, egal in welcher Form eingenommen oder auf die Haut aufgetragen. Freiverkäufliche CBD-Produkte dürfen die gesetzliche Obergrenze von 0,2 Prozent THC-Gehalt ohnehin nicht überschreiten.

Auf Qualität achten

Ob in Lippenpflege, Gesichtscreme oder Bodylotion – in Kombination mit anderen altbewährten pflanzlichen oder medizinischen Inhaltsstoffen, wie Aloe Vera oder Dexpanthenol, entfaltet CBD sein volles Potenzial. Vorausgesetzt, es enthält auch genügend davon. Der Richtwert liegt bei 100 bis 200 Milligramm. Eine hohe Reinheit und ein Vollspektrum-Extrakt als Basis zeugen ebenfalls von guter Qualität. Beim Kauf sollte am besten zu zertifizierten Bio-Produkten gegriffen werden. Denn insbesondere, wer zu Problemhaut neigt, sollte etwaige Hautirritationen nicht durch unnötige Zusatzstoffe belasten.

Quelle:
Deutscher Hanfverband

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