Prävention

Unser Schutz und unser Schirm

Von Alexandra Grossmann · 2016

Kein anderes Organ erfüllt so viele Aufgaben wie unsere Haut: Sie schützt uns vor Schmutz und Bakterien, sie dämpft Stöße und reguliert den Wasserhaushalt. Zugleich ertasten wir mit ihr die Umgebung und kommunizieren über sie mit anderen Menschen. Wut und Angst, Aufregung oder Unglück erkennen wir nicht zuletzt auch über unsere Haut. Zudem steht sie in Kontakt mit unserem Immunsystem und einzelnen Organen.

Was wir auf der Oberfläche sehen können, ist nur ein Bruchteil unserer Haut. Die Epidermis ist die dünnste Schicht, sie besteht aus den pigmentbildenden Zellen, die für die Farbe durch Sonnenstrahlen zuständig sind, und einer Hornschicht. Diese ist durch einen Fettfilm geschützt, der Pilze, Mikroben und Wasser abweist. Die Hornschicht selbst besteht aus Zellen, die sich von unten nach oben bewegen und an der Oberfläche verhornen. Dort wirken sie isolierend und fallen dann als Schuppen ab. So erneuert sich die Epidermis etwa alle vier Wochen komplett.
Unter der Oberhaut liegt die Lederhaut, stabil und elastisch zugleich. Hier sind unsere Nerven und die Rezeptoren angesiedelt, die alle unsere Empfindungen wie Kälte oder Schmerz an das Gehirn weiterleiten. Zudem sind in der Lederhaut unsere Blutgefäße angesiedelt.

UV-Licht und Vitamin D

Auch Sonne entzieht unserer Haut Feuchtigkeit. Zwar brauchen wir UV-Licht, um unter anderem Vitamin D zu bilden, das viele lebensnotwendige Aufgaben in unserem Körper hat. Doch ein Zuviel an Sonnenstrahlen, vor allem um die Mittagszeit, greift unsere Haut an und verursacht schwere Schäden, im schlimmsten Fall sogar Krebs.
Zu den gefährlichsten Arten gehören der schwarze und der weiße Hautkrebs. Ersterer entsteht durch kurze, heftige Sonnenbäder und eher in den mittleren Lebensjahren, letzterer durch langjährigen, eher leichten Kontakt mit UV-Strahlen, etwa durch einen Beruf, durch den Betroffene oft im Freien und deshalb ans Sonnenlicht gewöhnt waren. Der weiße Hautkrebs und dessen Vorläufer, die Aktinische Keratose, treten darum eher bei älteren Menschen auf.

Verwendung von Sonnenschutzmitteln. Quelle: VuMA, November, 2015
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