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Schuppenflechte

Raus aus der Tabuzone!

Von Janssen-Cilag GmbH · 2020

Patienten fühlen sich oft allein – dabei leben allein in Deutschland zwei Millionen Menschen mit der Diagnose Schuppenflechte. Es handelt sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die sich vor allem auf der Haut zeigt – aber nicht ausschließlich. Das Gute: Heute stehen Betroffenen vielfältige, moderne Therapien zur Verfügung, mit denen eine Besserung der Symptome und in einigen Fällen sogar eine Erscheinungsfreiheit erzielt werden kann.

Etwa alle vier Wochen erneuert sich unsere Haut. Bei Menschen, die unter Psoriasis, besser bekannt als Schuppenflechte, leiden, sieht diese Routine anders aus: Der Körper reagiert mit einer Entzündung, in deren Folge sich die Hautzellen deutlich schneller teilen – und zwar alle sechs bis sieben Tage. Die Folge sind die mit der Erkrankung einhergehenden entzündeten, oft juckenden Plaques, die oftmals mit glänzenden silbrig-weißen Schuppen übersät sind. Besonders häufig betroffen: Hautpartien an Ellenbogen und Schienbein. Genauso kann eine Schuppenflechte aber auch auf Kopfhaut, Nägeln, Brust, Rücken und Augenbrauen auftreten. 

Ganzer Körper betroffen

Aber auch unter der Haut passiert mehr als man denkt: So ist heute bekannt, dass Menschen mit Psoriasis ein erhöhtes Risiko haben, an Diabetes, Bluthochdruck oder einer Depression zu erkranken. Da es sich um eine systemische Erkrankung handelt, treten oft auch andere chronisch-entzündliche Erkrankungen auf, darunter die Darmerkrankung Morbus Crohn oder die Gelenkerkrankung Psoriasis-Arthritis, die etwa 30 Prozent der Betroffenen ausbilden. Ausmaß und Folgen der Schuppenflechte, die oft in Schüben verläuft, sind den meisten oft nicht bewusst.

Psychische Komponente

Je schwerer die Ausprägung der Krankheit, desto mehr leiden Lebensqualität und die Psyche von Betroffenen. Insbesondere, wenn sich betroffene Stellen, wie etwa im Gesicht oder an den Händen, nicht gut verstecken lassen, wiegt die Scham schwer. Der Verlust an Selbstwertgefühl und die verringerte Leistungsfähigkeit können sich auf alle Lebensbereiche auswirken. Hinzu kommt, dass Menschen mit Psoriasis oftmals von ihren Mitmenschen aus Unwissenheit stigmatisiert und diskriminiert werden, dabei ist eine Schuppenflechte keineswegs ansteckend. Selbstisolation und Rückzug aus dem sozialen Leben sind häufig die Folge. Aufklärung ist daher wichtig – auch bei den Patienten, die gut über ihre Krankheit informiert sind und wissen sollten, dass sie ohne Scham einen Dermatologen aufsuchen können. Er bespricht mit ihnen, welche Behandlungsmöglichkeiten für sie persönlich geeignet sind. 

Überaktives Immunsystem

Die genauen Ursachen für eine Psoriasis konnten Forscher bislang nicht herausfinden. Als gesichert gilt, dass die Veranlagung vererbt werden kann, aber nicht muss. Demnach kommen weitere Faktoren als Auslöser infrage – darunter unter anderem Stress, Medikamente, die Psyche oder auch Infektionskrankheiten und Stoffwechselstörungen sowie Umwelteinflüsse. Eine Schuppenflechte kann also jeden treffen. Doch wie genau kommt es eigentlich zu den Hautveränderungen? Dazu muss man wissen, dass es sich bei Psoriasis um eine sogenannte autoimmun vermittelte Entzündungskrankheit handelt. Heißt: Das Immunsystem greift fälschlicherweise das köpereigene Gewebe an und täuscht damit eine Verletzung vor. Genauer gesagt ist das Gleichgewicht zwischen entzündungsfördernden
und -hemmenden Zellen gestört. Die Folge: Es entsteht eine Entzündung, die den Körper zur Produktion neuer Hautzellen antreibt, die wiederum schneller als gewöhnlich an die Hautoberfläche wandern. Das Problem: Die noch nicht ausgereiften Hautzellen lösen sich nicht von der Oberfläche, sondern verkleben mit anderen Hautzellen. Dadurch entstehen die typischen erhabenen, geröteten Hautareale, die Plaques.

Individuell sehr verschieden

Zu den ersten Symptomen kommt es meistens im Jugendalter oder ab dem 40. Lebensjahr. Allerdings hat die Psoriasis viele Gesichter: Sie unterscheidet sich hinsichtlich der Ausprägung und dem Verlauf von Patient zu Patient. Wer Veränderungen an seiner Haut wahrnimmt, sollte einen Dermatologen aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen. Lautet die Diagnose „Schuppenflechte“, kann eine entsprechende Therapie eingeleitet werden. 

Moderne Behandlungsmethoden bei Schuppenflechte

Da die genauen Ursachen nicht geklärt sind, richtet sich die Behandlung bislang auf die Linderung der Symptome – was dank der großen Bandbreite an Therapien heutzutage in der Regel gut gelingt. Zur Verfügung stehen  äußerliche (topische) Therapien wie Cremes, physikalische Behandlungsmethoden wie die Lichttherapie und die innerliche (systemische) Behandlung mit Medikamenten. Ein Beispiel sind sogenannte Biologika. Diese greifen in die fehlerhafte Abwehrreaktion des Körpers ein und stoppen die Entzündungen vor Ort. Zum Einsatz kommen diese Arzneimittel bei mittelschweren bis schweren und therapieresistenten Psoriasis-Formen. Ziel aller Therapien ist es, Patienten eine möglichst lange Zeit ohne belastende Hauterscheinungen, Schmerzen, Juckreiz und Diskriminierung zu ermöglichen. Welche Therapie zum Einsatz kommt, ist abhängig von der Art und Ausprägung der Psoriasis. 

Forschung: Perspektivenwechsel

Aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine systemische Krankheit handelt, wird in der Forschung heute fachübergreifend gearbeitet. Nicht zu vergessen, dass auch in der klinischen Versorgung die einzelnen Fachdisziplinen (Gastroenterologie, Rheumatologie, Dermatologie) immer enger zusammenarbeiten – alles für ein Plus an Lebensqualität für Menschen, die an Schuppenflechte erkrankt sind. Intensiver Forschung ist es auch zu verdanken, dass auf Basis des Wissens über die Entzündungsreaktionen im Körper moderne Medikamente entwickelt werden konnten. Das forschende Pharmaunternehmen Janssen setzt sich nicht nur für die Forschung in dem Therapiegebiet ein, sondern bietet auch Betroffenen nützliche Informationen und Tipps für den Alltag mit der Website: www.bewegbereiter.de

Kontakt

Janssen-Cilag GmbH
Johnson & Johnson-Platz 1
41470 Neuss
E-Mail: presse@janssen-deutschland.de
Web: www.bewegbereiter.de

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