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Psoriasis-Arthritis

Wenn Schuppenflechte die Gelenke angreift

Von Novartis Pharma GmbH · 2019

Bei jedem Dritten befällt die Schuppenflechte auch die Gelenke.

Linke Hand berührt schmerzende rechte Hand
Schuppenflechte kann auch unter die Haut gehen und chronische Gelenkentzündungen verursachen. Foto: iStock / Sefa Ozel

Schuppenflechte? Die meisten Menschen haben vielleicht schon von der Hauterkrankung (medizinisch: Psoriasis) gehört. Jedoch wissen nur wenige, wie sie sich äußert: Silbrigglänzende Schuppen überziehen die Haut und bedecken Teile des Körpers. Viele Betroffene trauen sich aufgrund der unschönen Hautveränderungen kaum vor die Tür.
 
Was viele nicht wissen: Schuppenflechte kann nicht nur die Haut befallen. Bei etwa jedem dritten Patienten greift sie auch die Gelenke an. Die Psoriasis-Arthritis bricht bei den meisten erst viele Jahre nach Bestehen der Schuppenflechte aus, bei jedem zehnten Betroffenen waren zuvor gar keine Anzeichen der Hauterkrankung bemerkbar. Plötzlich entzünden sich Gelenke, vorwiegend an den Fingern und Zehen, aber auch an den Knien, an Hüfte, Schulter oder Wirbelsäule – auf den ersten Blick ohne erkennbaren Grund.
 
Symptome der Psoriasis-Arthritis, die meist im Alter zwischen 35 und 55 Jahren auftritt, sind vor allem morgendliche Steifigkeit, Druckschmerz und Schwellung der Gelenke. Die Beschwerden werden mit der Zeit immer stärker. Auch Veränderungen der Finger- und Fußnägel können Vorboten der Erkrankung sein, beispielsweise kleine Grübchen auf der Nagelplatte und gelblich verfärbte oder verdickte Nägel. Aufgrund einer genetischen Veranlagung gibt es bei etwa 40 Prozent aller Betroffenen mit Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis bereits andere Fälle der Erkrankung in der Familie.
 
Wie die Psoriasis selbst kann auch die Psoriasis-Arthritis in Schüben verlaufen. Die Behandlung setzt in erster Linie auf die Linderung der Beschwerden. Zur Verfügung stehen Antirheumatika mit Wirkstoffen wie Ibuprofen. Nächster Schritt wäre in der Regel die Gabe eines sogenannten Basistherapeutikums wie Methotrexat als Spritze oder Tablette. Je nach Schwere der Erkrankung können auch sogenannte Biologika zum Einsatz kommen, welche die Symptome an Gelenken und Haut gleichermaßen verbessern können. 
 
Patienten mit Schuppenflechte sollten Gelenkschmerzen immer ernst nehmen und mit ihrem Hautarzt klären, ob eine Überweisung zu einem Rheumatologen sinnvoll ist. Wird die Psoriasis-Arthritis nicht behandelt, kann es langfristig zur Schädigung der Gelenke kommen. 
 
Unter www.hautundgelenke.de können Betroffene einen Hautarzt oder Rheumatologen in der Nähe finden. Außerdem finden sie dort einen Selbsttest für Psoriasis-Arthritis. Das Ergebnis lässt sich ausdrucken und so den Arzt bei der Diagnose unterstützen. Hilfreich ist auch eine Liste mit den gesammelten Fragen an den Arzt, damit Betroffene in der Sprechstunde nichts Wichtiges vergessen.

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.hautundgelenke.de

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