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Hauterkrankung

Neurodermitis – betrifft mehr als nur die Haut

Von Sanofi Aventis Deutschland GmbH · 2017

Bei der Neurodermitis „brodelt“ es chronisch unter der Haut – auch in scheinbar schubfreien Phasen

Ein Mensch kratzt sich am Handgelenk. Vielleicht leidet er an Neurodermitis

Neurodermitis – betrifft mehr als nur die Haut

Neurodermitis, atopische Dermatitis und atopisches Ekzem – alle drei Begriffe bezeichnen dieselbe Erkrankung, eine chronisch immunologische Hauterkrankung, die bei Patienten unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.

Der Begriff Neurodermitis stammt aus dem 19. Jahrhundert, als noch fälschlicherweise angenommen wurde, die Erkrankung beruhe auf einer Entzündung der Nerven (Neuro = griechisch für Nerven). Heute wissen wir, dass es sich um eine systemische – den ganzen Körper betreffende – Erkrankung handelt. Das Immunsystem von Patienten mit Neurodermitis reagiert unverhältnismäßig stark auf eigentlich harmlose Substanzen aus der Umwelt. Diese Überempfindlichkeit wird in der Medizin als „Atopie“ bezeichnet. Meist wird das Eindringen fremder Substanzen durch eine angeborene Störung der Barrierefunktion der Haut zusätzlich erleichtert. Dieses Zusammenspiel aus Umwelteinflüssen, immunologischen und genetischen Faktoren führt zu einer Entzündung der Haut (Dermatitis), die in der Fachsprache als „atopische Dermatitis“ oder „atopisches Ekzem“ bezeichnet wird.

Atopische Dermatitis geht unter die Haut

Die Ausbildung von Ekzemen ist das prägnanteste Symptom der atopischen Dermatitis und geht mit einem oft unerträglichen Juckreiz einher. Charakteristisch ist hierbei der schubartige Verlauf der Erkrankung. Zwischen den Schüben klingen die Symptome ab – die Haut kann nahezu gesund erscheinen. Die zugrundeliegende Entzündung besteht aber dennoch weiter und auch die gesund wirkende Haut kann stark jucken. Durch Kratzen und eine übermäßige Freisetzung von entzündungsfördernden Botenstoffen des Immunsystems wird die Hautbarriere zunehmend geschädigt. Gerade Patienten mit schwerer atopischer Dermatitis leiden durch den Juckreiz häufig zusätzlich unter Schlafstörungen, die wiederum einen negativen Einfluss auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit haben und die Patienten auch im Arbeitsleben stark beeinträchtigen können. Sozialer Rückzug und die Entstehung einer Depression können die Folgen sein.

Eine ärztliche Behandlung verschafft Linderung bei schweren Symptomen

Die Mehrheit der Patienten leidet unter einer leichten Form der atopischen Dermatitis, die mit der täglichen Anwendung einer feuchtigkeitsspendenden Basispflege der Haut gut behandelt werden kann. Bei einer starken Ausprägung der atopischen Dermatitis handelt es sich jedoch um eine schwerwiegende Erkrankung, bei der Patienten einen Dermatologen aufsuchen sollten. Dieser kann entzündungshemmende Salben und im Extremfall Immunsuppressiva in Form von Tabletten oder Injektionen verschreiben. Zudem werden aktuell neue Antikörper-Therapieansätze entwickelt, die vielen Patienten Erleichterung bringen könnten.

Kontakt

Sanofi Aventis Deutschland GmbH
Potsdamer Straße 8
10785  Berlin
E-Mail: kontakt.de@sanofi.com
Web: www.sanofi.de

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