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Fokusinterview

„Immuntherapie macht Hoffnung“

Von Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) · 2015

20.000 Menschen erkranken jedes Jahr an schwarzem Hautkrebs – in den letzten gut 30 Jahren gab es jedoch keine bahnbrechenden Therapie-Neuentwicklungen. „Die Immuntherapie könnte diesen Bereich nun revolutionieren“, sagt Professor Dr. Dirk Schadendorf, erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie sowie Direktor des Hautklinikums Essen.

Wie verläuft eine Erkrankung an schwarzem Hautkrebs in den meisten Fällen? 

Wird er früh erkannt, ist er gut behandelbar. Wenn der Tumor nur in der oberen Hautschicht sitzt, bestehen sehr gute Heilungschancen. Ist er bereits in die Lederhaut eingedrungen, kann er unter Umständen über Blut- und Lymphgefäße streuen, auf innere Organe übertreten. Gut 3.000 Patienten sind von diesem fortgeschrittenen Stadium betroffen. Von Metastasierung bis zum Tod hat es in der Vergangenheit meist nur ein Jahr gedauert, die neue Immuntherapie macht jedoch Hoffnung.

Was ist das Besondere daran? 

Die Ein-Jahres-Überlebensrate wurde in ersten Tests mit dem sogenannten PD-1 Antikörper um 30 Prozent übertroffen. Ob der Erfolg längerfristig anhält, wird zurzeit erforscht.
Bei dieser Therapie werden bestimmte Immunzellen mit den PD1-Antikörpern angesprochen, dadurch eine starke Autoimmunreaktion ausgelöst.
Das körpereigene Immunsystem richtet sich somit überwiegend gegen die Tumorzellen, greift sie an und reduziert sie, gesunde Körperzellen werden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Kontakt

Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO)
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
E-Mail: geschaeftsstelle@ado-homepage.de
Web: www.ado-homepage.de

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