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Interview

„Das chronische Handekzem – Abheilung ist greifbar“

Von GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG · 2014

Dr. Ralph von Kiedrowski ist niedergelassener Dermatologe aus Selters und fungiert als Landesvorsitzender des BVDD in Rheinland-Pfalz.

Wie gestaltet sich die aktuelle Lage des Handekzems in Deutschland? 

Das Handekzem ist eine häufige Erkrankung, etwa zehn Prozent der deutschen Bevölkerung sind derzeit erkrankt. Typisch sind offene, juckende und schmerzende Hände, die die Betroffenen unter einen hohen Leidensdruck setzen. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handekzems ist immens, da es oftmals zur Arbeitsunfähigkeit führt. Und selbst wenn nicht, sind die Patienten häufig so eingeschränkt, dass sie keine volle Arbeitsleistung bringen können. Obwohl sich die Lage in den letzten Jahren aufgrund von Aufklärungskampagnen verbessert hat, sehe ich in meiner Praxis viele Patienten, die trotz eines schweren Handekzems nicht leitliniengerecht versorgt werden. Nach wie vor werden alle möglichen Formen von Cremes und Salben sehr oft und zu lange verordnet. Das Handekzem ist für Viele ein ständiger Begleiter – man cremt und schmiert –, man versucht über die Runden zu kommen, was mehr oder weniger schlecht klappt. Oft vergehen Jahre, bis der Patient zum Hautarzt kommt, um überhaupt mögliche Ursachen und weitere Therapieoptionen abzuklären.

Ihre Meinung zu Therapieoptionen? 

Der kurzfristige Einsatz von äußerlichen (topischen) wirkstoffhaltigen Präparaten bleibt die erste Wahl. Insgesamt hat die Dermatologie in den letzten Jahren einen Fortschritt gemacht, sowohl in der Diagnostik und Vermeidung von möglichen Ursachen in Freizeit und Beruf, als auch im Management des Handekzems. Weitere Optionen sind zum Beispiel eine Lichttherapie oder eine innerliche (systemische) medikamentöse Behandlung. Meiner Meinung nach war das schwere chronische Handekzem früher kaum therapierbar. Heute berichten mir die Patienten von einem vollkommen neuen Leben, weil die Erkrankung kontrollierbar ist.

Mit freundlicher Unterstützung von Stiefel, ein Unternehmen der GSK GmbH & Co. KG.

Kontakt

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Prinzregentenplatz 9
81675 München
E-Mail: service.info@gsk.com
Web: www.gsk.com

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